Startseite » Warenautomaten Vergleich » News zu Warenautomaten » Strompreis 2026 leicht gesunken, Energie insgesamt teurer, was das für Warenautomaten heißt
Der Strompreis 2026 liegt für Haushalte im Durchschnitt bei 37,0 Cent je Kilowattstunde und damit unter dem Vorjahr, so die Herbstausgabe der Strompreisanalyse des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), die im September 2026 erschienen ist. Auch kleinere bis mittlere Industriebetriebe zahlen mit durchschnittlich 17,2 Cent etwas weniger. Gleichzeitig meldete das Statistische Bundesamt am 30. September eine Teuerung bei Energie von 14,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Für Betreiber und Standortgeber von Warenautomaten lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf den eigenen Stromvertrag.
Der BDEW veröffentlicht zweimal im Jahr eine Analyse der durchschnittlichen Strompreise in Deutschland. In der Herbstausgabe 2026 heißt es, der durchschnittliche Strompreis für Haushalte sei im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Kosten für Beschaffung und Vertrieb liegen mit 15,2 Cent je Kilowattstunde etwas niedriger als 2025. Steuern, Abgaben und Umlagen machen 12,6 Cent aus.
Der größte Entlastungsfaktor sind die Netzentgelte. Sie sinken laut BDEW um 1,7 Cent auf 9,2 Cent je Kilowattstunde, weil der Bund die Übertragungsnetzentgelte bezuschusst. Für kleinere bis mittlere Industriebetriebe ermittelt der Verband 17,2 Cent je Kilowattstunde, mittlere Abnehmer mit 20 bis 70 Millionen Kilowattstunden zahlen 15,9 Cent und große Abnehmer 14,4 Cent.
| Preisbestandteil oder Gruppe | Wert 2026 laut BDEW | Veränderung |
|---|---|---|
| Haushaltsstrom gesamt | 37,0 ct je kWh | gesunken |
| Beschaffung und Vertrieb | 15,2 ct je kWh | etwas niedriger |
| Netzentgelte im Haushaltspreis | 9,2 ct je kWh | minus 1,7 ct |
| Steuern, Abgaben, Umlagen | 12,6 ct je kWh | keine Angabe |
| Kleinere bis mittlere Industrie | 17,2 ct je kWh | minus 0,4 ct |
| Industrie mit 20 bis 70 Mio. kWh | 15,9 ct je kWh | keine Angabe |
| Industrie mit 70 bis 150 Mio. kWh | 14,4 ct je kWh | keine Angabe |
Die Werte sind Durchschnitte über die am Markt verfügbaren Tarife. Ihr eigener Preis hängt von Vertrag, Netzgebiet und Abnahmemenge ab.
Das Statistische Bundesamt schätzt die Inflationsrate für September 2026 auf 3,3 Prozent. Energie verteuerte sich laut der vorläufigen Schätzung um 14,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, nach 10,5 Prozent im August und 8,3 Prozent im Juli. Nahrungsmittel stiegen dagegen nur um 0,4 Prozent.
Der Energieindex umfasst neben Strom auch Heizöl, Kraftstoffe, Gas und Fernwärme. Eine Aufschlüsselung nach Energieträgern lag mit der Schnellschätzung noch nicht vor. Der BDEW weist zudem darauf hin, dass geopolitische Spannungen die Großhandelspreise bereits beeinflussen, die Haushaltstarife aber noch nicht wesentlich. Wer jetzt einen neuen Stromvertrag abschließt oder verlängert, sollte das im Blick behalten.
Für einen gewerblichen Warenautomaten rechnen wir mit Stromkosten von etwa 243 bis 522 Euro im Jahr je Gerät. Eine Außenaufstellung hebt die Untergrenze, ein reines Trockensortiment ohne Kühlung senkt die Obergrenze. Welche Faktoren den Verbrauch treiben, erklärt unser Beitrag zum Stromverbrauch von Verkaufsautomaten.
Ein vereinfachtes Rechenbeispiel zeigt die Wirkung des Preises. Ein Gerät mit 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch kostet bei 37,0 Cent rund 370 Euro im Jahr. Jeder Cent mehr oder weniger je Kilowattstunde verändert die Jahreskosten um 10 Euro je Gerät. Bei einem Standort mit drei gekühlten Automaten sind das schnell 30 Euro je Cent. Wie stark die Kühlung ins Gewicht fällt, lesen Sie im Beitrag zur Kühlung im Verkaufsautomaten.
Gekühlte Ware ist der größte Verbraucher im Automaten
Hitze und Kälte erhöhen den Energiebedarf
LED und Zeitsteuerung senken den Grundverbrauch
Fernüberwachung erkennt Kühlprobleme früh
Beim Betreibermodell trägt der Aufsteller Gerät, Befüllung und Wartung, der Strom kommt aber meist aus der Steckdose des Standortgebers. Klären Sie deshalb im Vertrag, ob der Aufsteller eine Stromkostenpauschale zahlt oder ob die Kosten über eine Umsatzbeteiligung ausgeglichen werden. Wenn Sie das Gerät selbst kaufen oder leasen, gehören die Stromkosten fest in Ihre Kalkulation, neben Leasingraten von etwa 245 bis 249 Euro im Monat je Automat. Den vollständigen Kostenblock zeigt der Beitrag Was kostet ein Verkaufsautomat.
Der Preisrechner zeigt Ihnen Gerätekosten und Modellrahmen für Ihren Standort, damit Sie Stromkosten und Raten sauber gegenüberstellen können.
Die gesunkenen Netzentgelte kommen nur an, wenn Ihr Versorger sie weitergibt. Prüfen Sie Ihre Abrechnung und vergleichen Sie Gewerbetarife, bevor Verträge automatisch verlängern. Ob sich ein Standort trotz Stromkosten rechnet, zeigt unser Beitrag Lohnt sich ein Verkaufsautomat.
Mit wenig Aufwand lässt sich der Verbrauch je Gerät senken.
Laut BDEW-Strompreisanalyse vom Herbst 2026 zahlen Haushalte im Durchschnitt 37,0 Cent je Kilowattstunde. Das ist weniger als im Vorjahr, vor allem wegen niedrigerer Netzentgelte.
Laut BDEW sinken die Netzentgelte im Haushaltspreis um 1,7 Cent auf 9,2 Cent je Kilowattstunde, weil der Bund die Übertragungsnetzentgelte bezuschusst. Wie stark Sie profitieren, hängt von Netzgebiet und Versorger ab.
Für gewerbliche Warenautomaten rechnen wir mit etwa 243 bis 522 Euro im Jahr je Gerät, ohne Umsatzsteuer. Gekühlte Geräte und Außenaufstellung liegen eher oben, reine Trockensortimente eher unten.
Der Energieindex des Statistischen Bundesamts enthält auch Heizöl, Kraftstoffe und Gas. Im September 2026 lag er um 14,9 Prozent über dem Vorjahr, eine Aufschlüsselung nach Energieträgern lag mit der Schnellschätzung noch nicht vor.
Meist läuft der Automat über den Anschluss des Standortgebers. Ob der Aufsteller eine Pauschale zahlt oder die Kosten über eine Umsatzbeteiligung ausgleicht, regeln Sie am besten schriftlich im Aufstellvertrag.
Geben Sie Ihren Bedarf an und erhalten Sie kostenlos Angebote passender Anbieter.
Was ein Verkaufsautomat im Jahr verbraucht
Technik und Energiebedarf gekühlter Geräte
Kauf, Leasing und laufende Kosten
Wann sich ein Standort rechnet