Startseite » Warenautomaten Vergleich » Wissen rund um Warenautomaten » Was kostet ein Verkaufsautomat? Preise mit und ohne Kühlung
Was kostet ein Verkaufsautomat für den gewerblichen Einsatz? Ein neues Gerät liegt beim Kauf im Marktkorridor bei etwa 5.990 bis 11.954 Euro ohne Umsatzsteuer, bei Leasing oder Mietkauf bei etwa 245 bis 249 Euro im Monat. Hinzu kommen Strom mit etwa 243 bis 522 Euro im Jahr, das Bezahlsystem, Ware und Wartung. Gekühlte Geräte und Außengeräte liegen eher im oberen Bereich, reine Trockenautomaten im unteren. Hier finden Sie alle Preisspannen, belegte Anbieterpreise und Rechenbeispiele für typische Betriebe.
Die Frage nach dem Preis lässt sich in drei Teilen beantworten, nämlich Anschaffung, laufender Betrieb und Ware. Viele Hersteller veröffentlichen keine Listenpreise. Die folgenden Korridore stammen aus einer Erhebung öffentlich einsehbarer Kauf- und Leasingpreise gewerblicher Warenautomaten bei Herstellern und Händlern, Stand Oktober 2026, alle Werte ohne Umsatzsteuer.
| Posten | Ein Automat | Zwei bis drei Automaten |
|---|---|---|
| Kauf neu | etwa 5.990 bis 11.954 Euro | etwa 11.980 bis 35.862 Euro |
| Leasing oder Mietkauf | etwa 245 bis 249 Euro im Monat | etwa 490 bis 747 Euro im Monat |
| Strom | etwa 243 bis 522 Euro im Jahr | je Gerät zusätzlich |
| Betreibermodell | für den Standortgeber oft 0 Euro | oft 0 Euro |
| Abschreibung laut AfA-Tabelle | fünf Jahre | fünf Jahre |
Ein Gerät für den Außenbereich hebt die Untergrenze, ein reines Trockensortiment ohne Kühlung senkt die Obergrenze. Ob Kauf oder Miete besser passt, erklärt der Ratgeber Verkaufsautomat kaufen oder mieten.
Die Bauart bestimmt den Preis stärker als die Marke. Ein Spiralautomat für Riegel und Chips ist technisch einfacher als ein gekühlter Liftautomat für Glasflaschen oder ein Fächerautomat für die Direktvermarktung mit Einbruchschutz. Belegte Herstellerpreise sind selten, einige Anbieter aus der Direktvermarktung nennen sie aber offen.
| Bauart | Belegter Preis netto | Quelle |
|---|---|---|
| Snackautomat, Marktkorridor | etwa 5.990 bis 11.954 Euro | Erhebung öffentlicher Preise |
| Honigautomat mit Fächern | ab 6.800 Euro oder Miete ab 300 Euro im Monat | Anbieterseite marktbox |
| Regionalautomat REGIOMAT | ab 11.556 Euro im Jubiläumsangebot für die ersten 20 Bestellungen | Startseite des Herstellers, Aktion bis Januar 2027 |
| Mobiler Eierautomat mit Akku für 20 Schachteln | 2.320 Euro | Anbieterseite Schmidt Kommunaltechnik |
| Eierautomat mit fünf Ebenen für 750 Eier | ab 8.626 Euro oder Leasing ab 178,40 Euro im Monat | Anbieterseite XL Eierautomat |
Für Snack- und Getränkeautomaten großer Hersteller wie Azkoyen, Evoca, Jofemar oder Sielaff gibt es Preise nur auf Anfrage über Händler. Details zu den Bauarten finden Sie im Überblick Warenautomaten im Überblick, konkrete Snackpreise im Ratgeber Snackautomat kaufen, Preis.
Kühlung macht ein Gerät teurer in der Anschaffung und im Betrieb. Sie brauchen ein isoliertes Gehäuse, ein Kühlaggregat, eine Temperaturüberwachung und häufig eine Tür mit Doppelverglasung. Gekühlte Snack- und Getränkeautomaten liegen deshalb eher in der oberen Hälfte des Korridors von etwa 5.990 bis 11.954 Euro.
Im Betrieb schlägt vor allem der Strom zu Buche. Der Korridor von etwa 243 bis 522 Euro im Jahr je Gerät spiegelt genau diesen Unterschied wider, ein ungekühlter Spiralautomat liegt am unteren Ende, ein Kühlgerät in warmer Umgebung oder im Freien am oberen. Tiefkühlgeräte für Eis oder Fertiggerichte verbrauchen mehr. Mehr dazu unter Kühl- und Tiefkühlautomat und im Ratgeber Stromverbrauch von Verkaufsautomaten.
Für Getränke in Dosen und PET-Flaschen reicht oft ein Kombiautomat mit gekühltem Fach. Das spart gegenüber zwei Einzelgeräten Fläche und Strom.
Der Gerätepreis enthält nicht immer alles, was Sie am Standort brauchen. Häufig getrennt berechnet werden diese Posten.
Bei Direktvermarktern machen Aufstellung und Infrastruktur einen großen Teil aus. Die Fachzeitschrift top agrar nennt für einen Eierautomaten mit Überdachung, Strom- und Datenanschluss und Fundament eine Investition von rund 20.000 Euro. Wie Sie Kartenzahlung einbinden, lesen Sie unter Bezahlsysteme für Warenautomaten.
Nach dem Kauf laufen die Kosten weiter. Wer selbst betreibt, sollte diese Posten monatlich einplanen.
Etwa 243 bis 522 Euro im Jahr je Gerät, abhängig von Kühlung und Umgebung.
Monatliche Gebühren für Terminal und Datenverbindung sowie Kosten je Kartenzahlung.
Reinigung, Störungsbehebung und Verschleißteile wie Spiralen, Motoren und Münzprüfer.
Einkauf, Befüllung, Kontrolle der Mindesthaltbarkeit und Kassenabrechnung.
Die Zeit für Befüllung wird oft unterschätzt. top agrar beziffert den Aufwand für einen Eierautomaten auf etwa eine Stunde pro Tag für Befüllen, Kasse, Reinigung und Bestand. Bei einem Snackautomaten im Büro reichen je nach Frequenz eine bis drei Befüllungen pro Woche.
Kaufpreis rund 9.000 Euro netto, verteilt auf fünf Jahre Nutzungsdauer sind das 150 Euro im Monat. Dazu kommen rund 30 Euro Strom und eine Terminalgebühr. Zusammen liegen die Fixkosten bei etwa 180 bis 200 Euro im Monat, ohne Ware und ohne Finanzierungskosten.
Zwei Geräte im Leasing kosten etwa 490 bis 747 Euro im Monat, plus zweimal Strom mit zusammen etwa 40 bis 87 Euro. Im Gegenzug bleibt das Kapital im Betrieb und der Wartungsumfang ist oft festgelegt. Beispiele für diesen Einsatz finden Sie unter Warenautomaten in Industrie und Produktion.
Ein REGIOMAT ab 11.556 Euro im aktuellen Angebot, dazu Fundament, Überdachung und Anschlüsse. Wer mit einer Gesamtinvestition um 20.000 Euro rechnet, liegt auf der sicheren Seite. Mehr dazu unter Automat für den Hofladen.
Mit wenigen Angaben zu Bauart, Kühlung und Anzahl erhalten Sie eine Preisspanne für Kauf, Leasing und Betreibermodell.
Gebrauchte Geräte kosten deutlich weniger als neue. Feste Preisspannen lassen sich kaum belegen, weil Alter, Zustand und Ausstattung stark schwanken. Ein zehn Jahre alter Spiralautomat ohne Kartenleser ist etwas anderes als ein zwei Jahre altes Gerät mit Telemetrie aus einer Geschäftsauflösung.
Achten Sie beim Gebrauchtkauf auf Ersatzteilversorgung, den Zustand des Kühlaggregats, ein MDB-fähiges Bezahlsystem für spätere Kartenleser und die Frage, ob Schlüssel und Software vollständig sind. Eine Checkliste finden Sie im Ratgeber gebrauchte Verkaufsautomaten.
Ein billiger Verkaufsautomat aus dem Online-Versand für wenige hundert Euro ist meist ein Kleingerät für Münzen, ohne Kühlung und ohne Ersatzteilservice. Für den gewerblichen Einsatz mit täglicher Nutzung reicht das selten. Sinnvoller ist es, an den richtigen Stellen zu sparen.
Bei kleinen Standorten lohnt ein Blick auf kleine Verkaufsautomaten, die oft deutlich günstiger sind als Standgeräte.
Beim Kauf schreiben Sie das Gerät über die Nutzungsdauer ab. Die AfA-Tabelle des Bundesfinanzministeriums nennt für Warenautomaten fünf Jahre. Eine kürzere Nutzungsdauer kommt nur in Betracht, wenn Sie sie begründen können, etwa durch starke Beanspruchung im Freien. Die Umsatzsteuer auf den Kaufpreis ist für vorsteuerabzugsberechtigte Betriebe in der Regel abziehbar. Klären Sie Details immer mit Ihrer Steuerberatung.
Große Betriebe mit vielen Beschäftigten bekommen häufig ein Betreibermodell ohne Gerätekosten. Mittlere Betriebe, die Sortiment und Preise selbst steuern wollen, fahren mit Kauf oder Leasing gut. Direktvermarkter kaufen in der Regel, weil Fachautomaten für Eier, Honig oder Fleisch kaum vermietet werden. Einen Vergleich der Hersteller finden Sie in der Anbieterübersicht.
Kleine Betriebe mit wenigen Beschäftigten sollten die Fixkosten besonders genau prüfen. Ein Gerät, das 200 Euro im Monat kostet, muss erst genug Verkäufe erzielen, bevor es sich trägt oder als Mitarbeiterangebot wirtschaftlich vertretbar ist. Hier sind ein kleines Trockengerät, ein gebrauchter Automat oder eine Testphase mit einem Smart Fridge oft der bessere Einstieg. Schulen, Vereine und Schwimmbäder haben dagegen saisonale Spitzen, dort zählt neben dem Preis vor allem ein robuster Münz- und Kartenbetrieb.
Angebote unterscheiden sich weniger im Gerätepreis als im Leistungsumfang. Ein Angebot über 7.000 Euro ohne Kartenleser, ohne Lieferung und ohne Wartung kann am Ende teurer sein als eines über 9.000 Euro mit allem. Bitten Sie deshalb jeden Anbieter, dieselben Punkte schriftlich zu bestätigen, und rechnen Sie die Kosten über fünf Jahre hoch.
Mit dem Preisrechner für Warenautomaten erhalten Sie vorab eine Preisspanne, die Sie als Maßstab für eingehende Angebote nutzen können.
Neue gewerbliche Warenautomaten kosten etwa 5.990 bis 11.954 Euro netto. Im Leasing oder Mietkauf sind es etwa 245 bis 249 Euro im Monat. Fachautomaten für die Direktvermarktung liegen je nach Ausstattung ähnlich oder höher.
Gebrauchte Geräte sind deutlich günstiger als neue, die Spanne hängt stark von Alter, Zustand und Bezahlsystem ab. Prüfen Sie Ersatzteilversorgung und Kühlaggregat, bevor Sie kaufen.
Je Gerät etwa 243 bis 522 Euro im Jahr. Ungekühlte Geräte liegen unten, gekühlte Geräte in warmer Umgebung oder im Freien oben.
Im Leasing oder Mietkauf etwa 245 bis 249 Euro netto plus Strom, Ware und Gebühren für Kartenzahlung. Beim Betreibermodell zahlt der Standortgeber für das Gerät oft nichts.
Kostenlos ist das Gerät oft im Betreibermodell, wenn der Standort genug Kundschaft bietet. Billige Kleinautomaten aus dem Versand eignen sich selten für den täglichen gewerblichen Einsatz.
Ein Kartenterminal kommt meist als Option hinzu, dazu monatliche Gebühren und Kosten je Zahlung. Konkrete Preise nennen die Zahlungsanbieter meist auf Anfrage.
Die AfA-Tabelle des Bundesfinanzministeriums nennt für Warenautomaten fünf Jahre. Abweichungen sollten Sie mit Ihrer Steuerberatung abstimmen.
Geben Sie Ihren Bedarf an und erhalten Sie kostenlos Angebote passender Anbieter.
Laufende Kosten im Detail
Kaufpreise nach Ausstattung
Preise für Getränkeautomaten
Gekühlte und tiefgekühlte Geräte