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Vendtra 2026 in Augsburg, neue Formate und Software für die Automatenbranche

Vendtra 2026 in Augsburg, neue Formate und Software für die Automatenbranche
Inhalt

Die Vendtra 2026 hat am 16. und 17. September in der Messehalle 1 in Augsburg stattgefunden und war damit erstmals nicht in München zu Gast. Die Fach- und Netzwerkmesse richtet sich an Automatenaufsteller, Hersteller, Kaffeeröster und Zahlungsdienstleister der Vending- und Kaffeebranche. Laut den Veranstaltern sollte der Umzug die Kosten für Aussteller und Besucher senken. Für Betriebe, die einen Warenautomaten kaufen, mieten oder aufstellen lassen wollen, ist die Messe ein guter Gradmesser dafür, welche Technik und welche Dienstleistungen gerade in den Markt kommen.

Das Wichtigste in Kürze

Vending Messe Augsburg statt München, die Eckdaten

Die Vendtra ist ein jährliches Branchentreffen der deutschen Vending- und Kaffeeservicewirtschaft. Laut Mitteilung des Bundesverbands der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft (BDV) vom Juni 2026 ist die Messe nach Augsburg umgezogen, weil dort Standflächen und Übernachtungen günstiger sind. Der Verband nennt Hotelpreise ab 60 Euro pro Nacht. Fachmedien wie AHGZ und GV-Praxis berichten, dass die Veranstaltung vom BDV und dem Fachmagazin Vending Report getragen und vom Deutschen Kaffeeverband unterstützt wird.

Beibehalten wurde das Boxenkonzept. Ein Generalunternehmer baut alle Stände, die Aussteller bringen nur ihre Geräte und Lösungen mit. Das senkt die Einstiegshürde für kleinere Hersteller und Dienstleister, was für Sie als Besucher eine breitere Auswahl an Ansprechpartnern bedeutet. Einen Überblick über etablierte Hersteller finden Sie in unserem Beitrag zu Herstellern von Verkaufsautomaten.

MerkmalVendtra 2026
Termin16. und 17. September 2026
OrtMessehalle 1, Messe Augsburg
VorherMünchen
Erwartete Teilnehmenderund 800 laut Fachpresse
Eintrittfrei, Anmeldung über den Ticketshop ab 1. September
Neue FormateVendtraEasy und Vendtra Twins

Offizielle Besucher- und Ausstellerzahlen nach Messeende lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Die Angaben in der Tabelle stammen aus den Ankündigungen von BDV und Fachpresse.

Neue Formate, VendtraEasy und Vendtra Twins

Mit VendtraEasy hat die Messe einen Bereich für schnelle Geschäftskontakte eingerichtet. Besucher wechseln im Takt von zehn Minuten zwischen Ausstellertischen, ein akustisches Signal gibt den Wechsel vor. Laut den Veranstaltern können so auch Unternehmen mit kleinem Budget teilnehmen. Für Standortgeber und Gründer ist das eine effiziente Möglichkeit, in kurzer Zeit mehrere Aufsteller, Gerätehändler und Zahlungsanbieter kennenzulernen.

Vendtra Twins ergänzt die Präsenzmesse um ein digitales Angebot. Veranstalter Eric Schwaab sagte laut AHGZ, alle Interessierten könnten per Computer, Tablet oder Smartphone teilnehmen, sich informieren und Neuheiten kennenlernen. Wer nicht nach Augsburg reisen konnte, hatte damit trotzdem Zugang zu Informationen über aktuelle Geräte, etwa zu Smart Fridges für Unternehmen und klassischen Snackautomaten.

Software für Automatenaufsteller, Softengine übernimmt VendingERP

Kurz vor der Messe hat die Softengine GmbH am 25. August 2026 mitgeteilt, dass sie die Branchenlösung VendingERP von der B.I.T. Soft GmbH und Co. KG aus Bückeburg übernommen hat. Das Team von B.I.T. Soft wechselt laut Mitteilung zu Softengine und betreut die bestehenden Kunden weiter. Die Software deckt Tourenplanung und Befüllung, Service und Wartung, Abrechnung sowie die Einbindung von Telemetriedaten ab. Softengine kündigte an, die Lösung auf der Vendtra in Augsburg vorzustellen.

Für Sie als Standortgeber zeigt die Übernahme, wohin sich der Markt bewegt. Größere Aufsteller steuern ihre Flotten zunehmend digital, mit Füllständen, Verkaufsdaten und Störmeldungen aus der Ferne. Wer über den Einstieg als Automatenaufsteller nachdenkt, sollte die Kosten solcher Systeme von Beginn an einplanen.

Touren und Befüllung

Fahrten nach tatsächlichem Füllstand statt nach festem Plan

Service und Wartung

Störungen werden gemeldet, bevor Kunden vor einem leeren Gerät stehen

Abrechnung

Verkäufe und Provisionen für Standortgeber lassen sich sauber nachweisen

Telemetrie am Warenautomaten, was die Messe für Standortgeber bedeutet

Das Motto der Messe, Effizienz und Relevanz moderner digitaler Lösungen, passt zu den Fragen, die Standortgeber an einen Aufsteller stellen sollten. Ein vernetzter Automat mit Telemetrie meldet Füllstände und Störungen, ein Gerät mit Kartenterminal nimmt Girocard, Kreditkarte und Smartphone an. Beides beeinflusst, wie zuverlässig das Gerät an Ihrem Standort läuft und wie hoch der Umsatz ausfällt. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag zur Kartenzahlung am Verkaufsautomaten.

Wenn Sie ein Gerät selbst anschaffen, liegt ein Automat laut unserem Marktkorridor bei etwa 245 bis 249 Euro im Monat bei Leasing oder Mietkauf und bei etwa 5.990 bis 11.954 Euro beim Kauf, jeweils ohne Umsatzsteuer. Beim Betreibermodell zahlt der Standortgeber oft nichts für das Gerät. Welche Variante passt, zeigt unser Vergleich Verkaufsautomat kaufen oder mieten.

Kosten für Ihren Standort berechnen

Mit dem Preisrechner sehen Sie in wenigen Schritten, welcher Kosten- und Modellrahmen zu Ihrem Standort passt, ob Kauf, Leasing oder Betreibermodell.

Was Betriebe jetzt tun können

Die Messe ist vorbei, die Kontakte bleiben nutzbar. Wenn Sie einen Automaten für Belegschaft, Kunden oder Gäste planen, hilft ein strukturierter Vergleich mehrerer Angebote. Achten Sie dabei weniger auf Neuheiten als auf Service, Befüllrhythmus und Vertragslaufzeit.

Praxistipp für Standortgeber

Fragen Sie jeden Aufsteller dieselben Punkte ab, dann sind Angebote vergleichbar.

Häufige Fragen

Die Vendtra 2026 fand am 16. und 17. September 2026 in der Messehalle 1 der Messe Augsburg statt. In den Vorjahren war die Veranstaltung in München zu Gast.

Laut BDV sollte der Umzug die Kosten für Aussteller und Besucher senken. Der Verband nennt unter anderem günstigere Hotelpreise ab 60 Euro pro Nacht.

VendtraEasy ist ein Format für schnelle Geschäftskontakte. Besucher wechseln alle zehn Minuten zwischen Ausstellertischen, damit auch kleinere Anbieter mit begrenztem Budget teilnehmen können.

Softengine hat angekündigt, die übernommene Lösung VendingERP auf der Messe zu zeigen. Sie bündelt Befüllung, Service, Abrechnung und Telemetriedaten in einem System.

Telemetrie zahlt sich vor allem aus, wenn Wege lang sind oder mehrere Geräte betreut werden. Beim Betreibermodell trägt in der Regel der Aufsteller die Technik, Sie profitieren über weniger Ausfälle und volle Fächer.

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