Startseite » Warenautomaten Vergleich » Wissen rund um Warenautomaten » Honig Verkaufsautomat für Imkereien, Kauf, Preise und Aufstellung
Ein Honig Verkaufsautomat ist für Imkereien meist ein kleiner Fächerautomat, in dem jedes Glas hinter einer eigenen Klappe liegt und nach der Zahlung freigegeben wird. Honig braucht keine Kühlung, deshalb reichen einfache, wetterfeste Geräte ohne Kühlaggregat, die wenig Strom verbrauchen. Veröffentlichte Preise für neue Honigautomaten beginnen bei etwa 6.800 Euro, Mietangebote bei etwa 300 Euro im Monat. Dieser Ratgeber zeigt die Bauarten, Kosten, Pflichtangaben auf dem Glas und worauf Sie bei Standort und Gebrauchtkauf achten.
Für Honig kommen vor allem drei Gerätetypen infrage. Am häufigsten sind Fächerautomaten, bei denen jedes Glas in einem eigenen Fach hinter einer Klappe liegt. Die Kundschaft sieht das Produkt durch die Scheibe, zahlt und öffnet das freigegebene Fach. Daneben gibt es modulare Regionalautomaten, die mehrere Produktgruppen kombinieren, und sehr einfache Selbstbedienungsregale mit Vertrauenskasse.
Spiral- oder Liftautomaten aus dem Snackbereich sind für Gläser weniger geeignet, weil Glas beim Fallen bricht und die Schächte auf flache Verpackungen ausgelegt sind. Einen Überblick über Fachautomaten für die Direktvermarktung gibt der Ratgeber Automat für den Hofladen.
Ein Fach je Glas oder Set, ideal für unterschiedliche Größen und Geschenkpakete.
Kombiniert Fächer mit Kühlmodulen, wenn neben Honig auch Eier oder Wurst verkauft werden.
Günstig und einfach, aber ohne Schutz vor Diebstahl und ohne Kartenzahlung.
Viele Hersteller nennen keine Preise, einige Anbieter aus der Direktvermarktung veröffentlichen sie aber. Die Spanne reicht vom kleinen Fächergerät bis zum großen Regionalautomaten mit Touchscreen. Alle Preise ohne Umsatzsteuer, Stand Oktober 2026.
| Modell oder Bauart | Ausstattung laut Anbieter | Preis |
|---|---|---|
| Regio-Box von Hensing | modular, wetterfest, bar und bargeldlos, Telemetrie | auf Anfrage |
| Honigautomat von marktbox | Fächer für Probiergläser bis große Gläser, keine Kühlung, Bestand live per Browser oder QR Code, bargeldlos | Kauf ab 6.800 Euro, Miete ab 300 Euro im Monat |
| REGIOMAT | Regionalautomat mit Kühlung, Liftsystem und Telemetrie | ab 11.556 Euro im Jubiläumsangebot für die ersten 20 Bestellungen |
| Fächerautomaten FWA16 und FWA36 von Rösler | 16 oder 36 Fächer mit 30 mal 30 mal 40 Zentimetern, Edelstahl, minus 20 bis plus 60 Grad, Solar oder 230 Volt | auf Anfrage |
| Gewerblicher Warenautomat allgemein | Marktkorridor neu | etwa 5.990 bis 11.954 Euro |
Die Nennung erfolgt ohne Rangfolge und ist keine Empfehlung. Ein REGIOMAT ist für reine Honigvermarktung meist überdimensioniert, lohnt sich aber, wenn Sie gemeinsam mit einem Hof weitere Produkte anbieten. Allgemeine Preisspannen finden Sie im Ratgeber Was kostet ein Verkaufsautomat.
Für viele Imkereien reichen 12 bis 20 Fächer. Ein kleines Gerät passt an eine Hauswand, einen Gartenzaun oder in einen Carport, braucht wenig Fläche und oft nur einen einfachen Stromanschluss oder ein Solarmodul mit Akku. Der Fächerautomat FWA16 misst laut Hersteller 146 Zentimeter in der Breite und 134 Zentimeter in der Höhe, die größere Variante FWA36 ist doppelt so breit.
Achten Sie darauf, dass die Fächer hoch genug für Ihre größten Gläser sind und sich die Preise je Fach einzeln einstellen lassen. Dann können Sie Probiergläser, 500-Gramm-Gläser und Geschenksets nebeneinander anbieten. Weitere kompakte Lösungen zeigt der Ratgeber kleiner Verkaufsautomat.
Die meisten Imkereien kaufen ihren Automaten, weil Fachgeräte für Gläser seltener vermietet werden als Snackautomaten. Es gibt aber Mietangebote, etwa ab 300 Euro im Monat beim genannten Honigautomaten, und Leasing über Händler oder Leasinggesellschaften. Ein Betreibermodell, bei dem ein Aufsteller Gerät und Befüllung übernimmt, gibt es für Honig praktisch nicht, denn die Ware stammt ja aus Ihrer eigenen Imkerei.
| Modell | Kosten netto | Passt für |
|---|---|---|
| Kauf neu | ab etwa 6.800 Euro für einen Honigautomaten, Regionalautomaten deutlich mehr | Imkereien mit fester Kundschaft und langfristigem Standort |
| Kauf gebraucht | deutlich unter Neupreis, stark abhängig vom Zustand | Einstieg und Test eines Standorts |
| Miete | ab etwa 300 Euro im Monat | Saisonbetrieb oder Test ohne Kapitalbindung |
| Leasing oder Mietkauf | nach Angebot, im Markt etwa 245 bis 249 Euro im Monat für gewerbliche Automaten | Betriebe, die Liquidität schonen wollen |
Rechnen Sie bei einem gekauften Gerät mit fünf Jahren Nutzungsdauer laut AfA-Tabelle des Bundesfinanzministeriums. Ein Automat für 6.800 Euro kostet über diesen Zeitraum also rund 113 Euro im Monat, ohne Bezahlgebühren und Strom. Bei einem Rohertrag von angenommen 3 Euro je Glas brauchen Sie rund 38 verkaufte Gläser im Monat, um allein das Gerät zu decken. Wann sich Kauf oder Miete grundsätzlich lohnt, erklärt der Ratgeber Verkaufsautomat kaufen oder mieten.
Gebrauchte Fächerautomaten tauchen regelmäßig auf Kleinanzeigenportalen auf, oft aus Hofläden, die auf größere Geräte umgestiegen sind. Feste Preisspannen lassen sich kaum belegen, weil Alter, Fächerzahl und Bezahlsystem stark schwanken. Gebraucht lohnt sich vor allem, wenn das Gerät ursprünglich für draußen gebaut wurde und die Elektronik der Fachschlösser intakt ist.
Weitere Prüfpunkte nennt der Ratgeber gebrauchte Verkaufsautomaten.
Honig im Automaten ist verpackte Ware und muss vollständig gekennzeichnet sein, genau wie im Laden. Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau nennt als Pflichtangaben die Bezeichnung Honig, das Ursprungsland, Name und Anschrift von Hersteller, Abfüller oder Verkäufer, die Füllmenge in Gramm, das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Losnummer. Bezeichnung, Mindesthaltbarkeit und Menge müssen im selben Sichtfeld stehen. Für Füllmengen von 200 bis 1.000 Gramm muss die Mengenangabe mindestens 4 Millimeter hoch sein. Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird ausgeschrieben, also mindestens haltbar bis, ohne Abkürzung.
Bei Mischungen aus mehreren Ländern gelten eigene Formulierungen. Lassen Sie Ihr Etikett im Zweifel von der Lebensmittelüberwachung oder Ihrem Imkerverband prüfen. Zusätzlich gehören an den Automaten Name und Anschrift des Betreibers, wenn Sie gewerblich aufstellen.
Nutzen Sie wasserfeste Etiketten. Im Automaten bildet sich bei Temperaturwechseln Kondenswasser, Papieretiketten wellen sich dann schnell.
Honig verträgt keine dauerhafte Hitze, Wärme und direkte Sonne verschlechtern Aroma und Qualität. Stellen Sie den Automaten deshalb auf die Schattenseite oder unter ein Dach, und vermeiden Sie dunkle Fronten in der Mittagssonne. Im Winter kristallisiert Honig schneller, das ist unbedenklich, aber für manche Kundschaft ungewohnt, ein kurzer Hinweis am Gerät hilft.
Gute Standorte sind die Hofeinfahrt an einer Durchgangsstraße, der Parkplatz eines Hofladens, ein Wanderparkplatz mit Zustimmung des Eigentümers oder der Eingang eines Gartenbaubetriebs. Wichtig sind Parkmöglichkeit, Beleuchtung und Sichtbarkeit von der Straße. Mehr zu Standorten in der Landwirtschaft finden Sie unter Warenautomaten in Landwirtschaft und Hofladen.
Geben Sie Fächerzahl, Standort und Bezahlart an und erhalten Sie in zwei Minuten eine Preisspanne für Kauf und Leasing.
Viele Imkereien starten mit Münzbetrieb. Kartenzahlung erhöht aber den Umsatz, weil immer weniger Menschen Bargeld dabeihaben, und sie senkt das Risiko eines Aufbruchs. Anbieter wie Hensing werben mit Zahlung per Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay. Telemetrie meldet leere Fächer und Störungen aufs Smartphone, Sie fahren nur noch zum Nachfüllen, wenn es nötig ist.
Verankern Sie das Gerät fest mit Boden oder Wand und leeren Sie die Kasse regelmäßig. Mehr dazu in den Ratgebern Kartenzahlung am Verkaufsautomaten und Warenautomat Diebstahl.
Ein ungekühlter Fächerautomat braucht vor allem Strom für Fachschlösser, Beleuchtung und Kartenleser. Der Verbrauch liegt deshalb deutlich unter dem eines Kühlgeräts, für das der Markt etwa 243 bis 522 Euro im Jahr ansetzt. Bei Solarbetrieb fallen nur Kosten für Akku und Wartung an.
Ein kleiner Warenautomat ist nach vielen Landesbauordnungen verfahrensfrei, örtliche Satzungen und Überdachungen können aber eigene Regeln auslösen. Auf öffentlichem Grund brauchen Sie eine Sondernutzungserlaubnis. Wer Lebensmittel abgibt, muss den Betrieb bei der Lebensmittelüberwachung registrieren lassen. Ob Sie ein Gewerbe anzeigen müssen, hängt davon ab, ob die Imkerei als Landwirtschaft gilt und wie Sie den Automaten betreiben. Honig unterliegt in der Regel dem ermäßigten Umsatzsteuersatz. Klären Sie die Einordnung mit Gewerbeamt und Steuerberatung, alle Details stehen im Ratgeber Verkaufsautomat Genehmigung.
Ein Honigautomat läuft besser, wenn das Angebot breiter ist als ein einziges Glas. Bewährt haben sich verschiedene Sorten, Probiergläser, Wabenhonig, Kerzen aus Bienenwachs und Geschenksets. Wer mit Nachbarbetrieben kooperiert, kann Eier oder Wurst ergänzen, siehe Eierautomat kaufen.
Hobbyimker mit wenigen Völkern starten oft mit einem kleinen Fächerautomaten oder gebrauchten Gerät, weil der Umsatz eine hohe Investition selten trägt. Nebenerwerbsimkereien mit fester Kundschaft rechnen mit einem neuen Fächerautomaten und Kartenzahlung, da sich die Zeitersparnis gegenüber dem Haustürverkauf schnell bemerkbar macht. Berufsimkereien und Höfe mit mehreren Produkten profitieren von einem modularen Regionalautomaten oder einer Automatenstation. Welche Fachautomaten es für Fleisch und Milch gibt, zeigen die Ratgeber Metzgerei Verkaufsautomat und Milchautomat kaufen.
Ein Anbieter nennt für seinen Honigautomaten Kaufpreise ab 6.800 Euro netto und Miete ab 300 Euro im Monat. Andere Hersteller nennen Preise nur auf Anfrage, gewerbliche Warenautomaten liegen allgemein bei etwa 5.990 bis 11.954 Euro.
Nein, Honig braucht keine Kühlung. Wichtig ist Schutz vor direkter Sonne und Hitze, daher ein schattiger oder überdachter Standort.
Ja, wenn das Gerät für draußen gebaut ist, alle Fächer zuverlässig öffnen und Ersatzteile verfügbar sind. Die Preise hängen stark von Alter und Ausstattung ab.
Ja, Fächerautomaten mit 12 bis 20 Fächern passen an eine Hauswand oder einen Zaun. Manche Geräte laufen mit Solarmodul und Akku ohne festen Stromanschluss.
Bezeichnung Honig, Ursprungsland, Name und Anschrift, Füllmenge, Mindesthaltbarkeitsdatum und Losnummer. Bezeichnung, Haltbarkeit und Menge stehen im selben Sichtfeld.
Den Lebensmittelbetrieb müssen Sie bei der Lebensmittelüberwachung registrieren. Ob zusätzlich eine Gewerbeanzeige nötig ist, hängt von Ihrer Betriebsform ab, klären Sie das mit dem Gewerbeamt.
Ja, Fächerautomaten nehmen auch Kerzen, Wachsprodukte oder Geschenksets auf. Für gekühlte Ware wie Eier oder Wurst brauchen Sie ein Gerät mit Kühlmodul.
Geben Sie Ihren Bedarf an und erhalten Sie kostenlos Angebote passender Anbieter.
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